
Das Schloss ist eine ehemalige mittelalterliche Festung, die sich hoch oben auf einem Felsen über der Loire befindet. Als unter Denkmalschutz stehendes Bauwerk bietet es nicht immer die Zutrittsmöglichkeiten, die den heutigen Kriterien entsprechen. Aus diesem Grunde ist die Anwesenheit einer nicht behinderten Begleitperson Pflicht. Das Schloss betreibt indessen seit mehreren Jahren eine Einrichtungs- und Servicepolitik, die dazu bestimmt ist, den Parcours für behinderte Besucher zu erleichtern.
"Sanfter Spaziergang" in den Gärten Die Gärten sind so eingerichtet worden, dass sie Behinderten (die Anwesenheit einer Begleitperson ist für Rollstuhlfahrer Pflicht) und Familien mit Kleinkindern im Kinderwagen den Zugang erleichtern. Der Parcours dieses Sanften Spaziergangs in den Gärten ist in der Besichtigungsanleitung angegeben. Blinde oder sehbehinderte Besucher und deren Begleiter können ebenfalls von diesem Spaziergang profitieren, mit Hilfe des thermisch aufgeblasenen Heftes.
Online-Kauf: diese Einkaufsart ermöglicht den direkten Zugang zu den Schlossterrassen über den Privateingang. Bei der Bezahlung der Eintrittskarte wird ein Plan ausgehändigt. Es ist jedoch für die Begleitperson möglich, die Eintrittskarte im Fremdenverkehrsamt von Amboise zu erwerben (Office du Tourisme d'Amboise, quai du général de Gaulle, am Loireufer).
Hörbehinderung
Besucher mit einer solchen Behinderung erhalten für die Besichtigung ein Erläuterungsheft (verfügbar in 16 Sprachen). Der Kartenverkauf verfügt ab Frühjahr 2008 über eine magnetische Kommunikationsschlaufe.
Neuheit ab April 2011: Besichtigung mit Videoguide in französischer Zeichensprache. Induktionsschleife wird auf Anfrage zur Verfügung gestellt.
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Sehbehinderung
Besucher mit einer solchen Behinderung dürfen ausnahmsweise die Teile der Kollektion und des Dekors berühren, die nicht besonders empfindlich sind. Die Sicherheitskordeln werden auf Anfrage vom Aufsichtspersonal geöffnet. Die Treppen verfügen auf der rechten Seite über feste Handläufe. Schwellen und überdachte Durchgänge sind beleuchtet.
Thermisch aufgeblasene Tafeln für die Vorstellung des Monuments werden auf Anfrage an der Kasse kostenlos zur Verfügung von Einzelbesuchern gestellt.
Neuheit ab April 2011: Besichtigung mit Audioguide in französischer, englischer, deutscher, italienischer, spanischer, brasilianischer und russischer Sprache. Tastatur mit Blindenschrift-Markierungen.
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Der gesamte Besichtigungsparcours ist nunmehr sichtbar! Ein im 1. Stockwerk zur Verfügung gestellter Videofilm ermöglicht die Betrachtung der unzugänglichen Teile der Wohnstätte (2. Stockwerk und Turm der Minimes).
Neuheit ab April 2011: Besichtigung mit Audio- und Videoguide (2. Stockwerk) in französischer, englischer, deutscher, italienischer, spanischer, brasilianischer und russischer Sprache.
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Körperbehinderte
Besucher mit einer solchen Behinderung können mit einem Fahrzeug* bis zu den Schlossterrassen gelangen, die den Zutritt zu den königlichen Gemächern, zur Saint-Hubert-Kapelle (Grabmal Leonardo da Vincis) und zu den Gärten erlauben. Der Zutritt zum Erdgeschoss der königlichen Gemächer liegt auf der Hofseite, der Zutritt zum ersten Obergeschoss auf der Gartenseite (Zwischengeschoss) über eine kurze gerade Treppe mit ausklappbarer Rollstuhlrampe. Aufgrund des Vorhandenseins von Wendeltreppen ist der Zutritt zum zweiten Obergeschoss (XIX. Jahrhundert) für Besucher im Rollstuhl leider nicht möglich.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen:
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